Bei der Mesotherapie kommen kurze und sehr feine Nadeln zum Einsatz, die ein individuell zusammengestelltes Medikament beinhalten und in die Haut injiziert werden. Jene Methode verbindet die Grundlagen der Neuraltherapie, der Akupunktur und nutzt des Weiteren auch das Prinzip der Reflexzonen. Die Mesotherapie kommt in der ästhetischen Medizin zum Einsatz, wird aber auch gegen chronischen oder akuten Erkrankungen eingesetzt. Des Weiteren stehen auch die Mikrodermabrasion und auch verschiedene (chemische) Peelings zur Verfügung. Für welche Methode sich der Patient dann schlussendlich entscheidet, hängt einerseits von den persönlichen Vorstellungen ab, andererseits aber auch von der Haut und den zu behandelnden Problemen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass im Vorfeld ein Mediziner befragt wird, der in weiterer Folge abschätzen kann, welche Variante zum gewünschten Erfolg führt.

Die Mesotherapie: die alternative Methode aus Frankreich

Der Arzt injiziert die Wirkstoffe in bestimmte Reaktions- oder Akupunkturpunkte. In weiterer Folge bildet sich ein Hautdepot mit Wirkstoffen, die nach und nach an den Körper abgegeben werden. So wird ein gleichzeitig langanhaltender Effekt ausgelöst. Der Mediziner injiziert eine Kombination aus Arzneien. Sie beinhaltet homöopathische, pflanzliche Mittel und Vitamine. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine potenzierte Wirkung handelt, sind die Mengen relativ gering. Die Stiche werden nur wenige Millimeter in die Haut gestochen, sodass es zu einer geringfügigen Modulierung der Hautoberfläche kommt. Die Injektionen stimulieren die Durchblutung und sorgen für eine bessere Sauerstoffversorgung. Die Wirkstoffe gelangen in die erkrankten Bereiche, jedoch nicht in den Blutkreislauf. Aus diesem Grund ist die Mesotherapie eine schonende Behandlung, die den Organismus nicht beansprucht. Es gibt kaum Nebenwirkungen oder Komplikationen, sodass die Mesotherapie auch bei Kindern oder Schwangeren angewendet werden kann. Zu beachten ist, dass die Mesotherapie bei sanften Korrekturen angewandt werden kann; etwaige Narben oder tiefe Falten können nur bedingt behandelt werden. Hier sollten die Patienten eine kräftigere Behandlung wählen.

Die Mikrodermabrasion rasiert die oberste Hautschicht ab

Im Rahmen der Mikrodermabrasion, einem mechanischen Peeling, werden die oberen Hautschichten mit sehr kleinen Kristallen abgetragen. Die Kristalle werden – mit einer extrem hohen Geschwindigkeit – auf die Haut gestrahlt und wieder abgesaugt. Das Prinzip erinnert an das Standstrahlen-Verfahren. Bei dieser Methode werden vor allem Faltenbildungen im Gesicht, am Hals, Pigmentstörungen, Narben oder auch Dehnungsstreifen behandelt. Mitunter sind aber mehrere Behandlungen notwendig. Wie viele Sitzungen tatsächlich erforderlich sind, kann der Arzt – zu Beginn – nur schätzen. In vielen Fällen müssen die Ärzte auch abwarten, wie die Stellen auf die Behandlungen reagieren. Der Vorteil ist, dass die Haut elastischer wird, die Poren feiner werden und auch die Festigkeit der Haut zunimmt. Des Weiteren können Falten reduziert werden, sodass es zu einer deutlich sichtbaren Verjüngung der Haut kommt.

Andere Peelings

Peelings mit Fruchtsäure, Glykolsäure und Salicylsäure sorgen für eine deutliche Verbesserung der Haut.

Enzymatische oder chemische Peelings, also das Abschälen der Haut mit bestimmten Stoffen, stellen eine weitere Möglichkeit dar; hier wird jedoch zwischen den oberflächigen, mitteltiefen und tiefen Peelings unterschieden. Oberflächige Peelings, die Fruchtsäure, Glykolsäure und Salicylsäure enthalten, sorgen für eine Senkung des pH-Werts, sodass es zu einer deutlichen Verbesserung der Haut kommt.

Mitteltiefe und auch tiefe Peelings sind standardisierte Methoden, wobei sich der Patient im Vorfeld entscheiden muss, welche Variante er nutzen möchte. Ein Wechsel ist nicht möglich; beginnt der Mediziner mit der mitteltiefen Behandlung, muss diese auch fortgesetzt und darf nicht durch eine sehr tiefe Behandlung ersetzt werden. Derartige Behandlungen sorgen für eine deutliche Verbesserung der Haut, da die Wirkstoffe noch tiefer injiziert werden. Nebenwirkungen und Komplikationen sind äußerst gering.

Diese Peelings sollten nur von erfahrenen Ärzten nach einem aufklärenden Beratungsgespräch durchgeführt werden und kommen beispielsweise für folgende Beschwerden in Frage:

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  • Akne
  • Pigmentierungsstörungen
  • Falten
  • Sonnen- und Altersflecken

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Alternativen zur herkömmlichen Gesichtsstraffung

Jene Verfahren sind definitive Alternativen zur klassischen Gesichtsstraffung. Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand: Es gibt keine Risiken und keine Nebenwirkungen; der Patient erspart sich eine Vollnarkose oder örtliche Betäubung, ist nach wenigen Stunden gesellschaftsfähig und hat – aufgrund der Tatsache, dass es sich um recht oberflächige Eingriffe handelt – auch seinen Körper geschont. Derartige Varianten sind ideal, damit kleinere Korrekturen durchgeführt werden können.